Was Günes so sagt.
Ein paar
Gedanken.
Buchempfehlungen von Günes
Bücher sind mein großes Laster und meine große Freude. Ich lese (oder höre) für mein Leben gern Bücher. Ich kann sie in meinem Tempo lesen, ich kann Abstand gewinnen und mich inspirieren. Es erweitert meinen Horizont und ich nehme mir Zeit, um Themen tiefer zu begreifen.
Weil Bücher ein erheblicher Teil meines Erfolgs sind, habe ich einige hier aufgelistet. Schau am Besten nach, welches Buch heute mit dir ressoniert. Denk nicht viel drüber nach, sondern nimm es in die Hand und fang an zu lesen.
Marie Kondo hat schon gesagt: „Nicht jedes Buch ist dafür gedacht von dir bis zum Ende durchgelesen zu werden.“ Doch wenn du nicht anfängst, wirst du es nicht wissen.
Ich habe dir die Bücher mit Amazon-Affiliate-Links hinterlegt. Es steht dir natürlich frei, die Bücher zu kaufen wo du willst.
Jetzt aber viel Spaß mit meinen Buchempfehlungen.
Und wenn du eine Erkenntnis hast, freue ich mich, wenn du diese mit mir als Mail an hallo(at)guenesseyfarth.com teilst.
Dr. Joe Dispenza – Werde Übernatürlich
Eine starke Empfehlung, wenn du dein Leben gestalten möchtest: Spiritualität erklärt mit Wissenschaft. War für mich ein Gamechanger.
Eckart Tolle – Jetzt
Ich hatte das angehört, doch man muss seine Stimme mögen (oder besser sich nicht von ihr irritieren lassen). Es hat in mir vieles aufgelöst. Z.B. dass Empathie nicht sein muss, wenn es zwar gesellschaftlich anerkannt, aber überflüssig ist.
Robert Kiyosaki – Rich Dad poor Dad
Ich weiß, dass das ein Klassiker ist. Doch es ist wirklich gut, weil man versteht, dass man auch dem Thema Steuern nicht ausgeliefert ist, sondern es im Gestaltungsbereich jeder einzelnen Person liegt. Dieses Buch hat mein Sohn gelesen als er 13 Jahre alt war – und hat einiges mitgenommen für sich.
Der reichste Mann von Babylon
Simpel, anschaulich, immer wieder schön zu lesen.
Andreas Eschbach – Eine Billion Dollar
Eine absolute Leseempfehlung. Einfach lesen. Grandioses Buch!
Dazu möchte ich eine Geschichte erzählen. Ich habe dieses Buch aufgrund einer Empfehlung gelesen. Ich muss mich korrigieren. Ich habe es verschlungen. Als ich es fertig hatte, brauchte ich Tage, um im Hier und Jetzt anzukommen. Daraufhin schrieb ich dem Autor, wie grandios es ist – und er schrieb mir zurück. Seitdem hab ich dieses Buch bereits Tausende Male empfohlen – und dem Autor öfters geschrieben. V.a. um ihm zu sagen, dass er wenn er eine Villa hat, ich sie mitfinanziert hätte. Er hat sie bereits – in Frankreich. Und ich bin Fan eines so unvorstellbaren Genies.
Auch eine Empfehlung ist sein Buch Der schlaueste Mann der Welt. Das kann man wunderbar auf einer Autoreise mit seinen Kindern hören. Ist für Herrn Eschbachs Formate eher ein Kurzbuch. 😉
Diese Buch hat mein Denken verändert. Während ich Mamikreisel (jetzt Vinted) entwickelte, hatte ich mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. V.a. spürte ich, dass ich für diese nicht bereit war. Dieses Buch half mir, in jedem Rückschlag eine Chance zu sehen.
Ein Buch, das einen motiviert, kleine Schritte als neue Struktur in sein Leben zu integrieren. Es hat mir anschaulich verdeutlicht, wie stark kleine Schritte sind. So konnte ich u.a. Sport in mein Leben einbauen – und es ist nicht mehr wegzudenken.
Ryan Holiday – Dein Ego ist dein Feind
Bei einem meiner Wanderungen hab ich dieses Buch gehört – und zeigt mir seitdem jedes Mal, wenn mein Ego auf die Bühne tritt. Sich und seine Bedürfnisse nicht immer für voll zu nehmen (und damit aus vielem kein Drama zu machen), war für mich eine der Veränderungen in meinem Leben, die mir am meisten Energie zurückgegeben haben.
Napoleon Hill – Denke nach und werde reich
Das war das erste Persönlichkeitsentwicklungsbuch, was ich mit 17 gelesen hatte. Und ich las es noch dreimal in meinem Leben bis mich „das Geheimnis“ ansprang. Jetzt springt es mich gefühlt überall an, wo Menschen von sich erzählen. Ein echter Klassiker.
Timothy Ferriss – 4 Stunden Woche
Mein wichtigstes TakeAway – Um Verzeihung zu bitten ist besser als um Erlaubnis zu bitte. Es zeigt, was man alles getrost nicht machen muss und sich dadurch besser organisieren kann. Seitdem arbeite ich mit dem Zero Inbox Prinzip.
Um als Unternehmerin und Mutter nicht nur funktionieren, sondern es auch genießen zu können, war Muskeltraining für mich der Gamechanger. Ich fühle mich fitter als jemals in meinem Leben. Das hätte ich selbst nicht für möglich gehalten.
Richard David Precht – Anna, die Schule und der liebe Gott
Dieses Buch hat vor vielen Jahren mein Interesse dafür geweckt, unsere Bildung zu modernisieren. Es ist sehr inhaltsstark. Ich las immer 3 Seite und sinnierte darüber 2 Wochen. Das ist nichts zum schnell lesen, aber lohnt sich total.
Gelesen hab ich alle Bücher von Paulo Coelho. Das hier ist neben der Alchimist und Aleph eines meiner Favoriten. Er spricht darin auch vom Anfängerglück, das man auch beim Gründen erlebt. Und er hat damit so recht.
Michael Singer – Die Seele will frei sein
Hast du deine Stimme im Kopf schonmal begrüßt und verstanden, dass sie nicht du bist? Wenn du zum ersten Mal in deinem Kopf Frieden spüren willst, dann ist dieses Buch genau das Richtige.
Dale Carnegie – Wie man Freunde gewinnt
Leider ist der deutsche Titel unglücklich gewählt. Auf Englisch heißt das Buch How to find friends and influence people . Doch der Inhalt ist großartig. Unbedingt lesen, wenn du auf die nächste Stufe der Freundlichkeit und Verantwortungsübernahme kommen willst. So ist das übrigens auch mit seinem Buch Sorge dich nicht, lebe.
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
Ein Klassiker, aber wichtig, um nicht von Vergangenem gebremst zu werden.
Regnet es heute?
Ein anderer Satz von Karl Valentin, der auch so viel aussagt ist. Wenn es regnet bin ich fröhlich, denn wenn ich nicht fröhlich bin, regnet es immer noch. Also lass dich von keinen Äußerlichkeiten von etwas abbringen oder die Laune verderben. Denn das ändert an der Situation nichts, sondern zieht dich nur runter.
Günes heißt übrigens Sonne auf Türkisch. Regen haben wir hier nicht.
Kennst du auch den Jojo-Effekt?
Viele wollen was tun, sie haben Wünsche, vielleicht sogar Ziele. Sie wollen etwas verändern. Doch sie landen immer im Jojo Effekt. Ich spreche nicht nur vom Gewicht, sondern von allem im Leben, was du erreichen willst. Du willst 20 Liegestützen schaffen? Was passiert danach? Du willst einen Auftrag haben? Was passiert danach? Du willst etwas erreichen? Was passiert danach?
Wieso wollen wir ankommen, anstatt auf Reisen zu sein? Wieso wollen wir nicht einfach sportlicher sein, unseren Kunden besser dienen, uns gesünder ernähren? Wie wäre es, wenn wirklich der Weg das Ziel wäre und nicht das Ziel an sich. Und diesen Weg so genial wie möglich zu gestalten der Sinn im Leben?
Ein inspirierendes Buch dazu ist 1%-Methode von James Clear.
Keine Chance mehr dem Jojo-Effekt!
Die allerbesten Lehrer
Direkt nach der Schule, wollte ich alles, nur nicht mehr lernen. Ich verstand erst viele Jahre später, dass ich nichts gegen das Lernen hatte, ich aber das System des vermeintlichen Lernens in der Schule nicht unterstützte.
Heute bin ich jeden Tag dankbar, dass ich jeden Tag Neues entdecke, daran scheitere, es verstehe und weiterlerne. V.a. lerne ich viel von und mit meinen Kindern. Sie sind meine allerbesten Lehrer. Denn sie zeigen mir jeden Tag, dass meine Grenzen künstlich sind und es nichts gibt, wovor ich mich fürchten brauche. Sondern, dass es darum geht, mich im Moment und im Tun zu verlieren: Was sind schon Pläne und Termine wert, wenn ich dabei das Lachen aus dem Herzen vergesse? Und je älter ich mich ihnen werde, desto jünger fühle ich mich.
Hoffnung ist ein furchtbares Gefühl…
….weil es das Leiden verlängert. Diesen Spruch habe ich in einem Lokal in der Türkei gelesen. Im ersten Moment empfand ich ihn anmaßend, doch nach ein paar Überlegungen fand ich ihn sehr aussagekräftig.
Denn weil wir hoffen, lassen wir die Sachen wie sie sind. Dadurch erstarren wir. Und gleichzeitig scheinen wir die Vorstellungskraft verlernt zu haben, dass es besser als jetzt werden könnte.
Seitdem versuche ich meine Hoffnungsprinzipien zu eliminieren. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich müde werde, etwas nachzugehen – v.a. wenn es technischer Natur ist. Dann hoffe ich, dass es funktionieren wird. Doch ich werde mir immer schneller bewusst und weiß, dass das Gefühl der Hoffnung nichts verbessert. Es macht starr. Es hält den Status Quo. Doch etwas Unbequemheit bringt vieles in Bewegung.
Hab Fragen, keine Antworten
In unserem Schulsystem lernen wir, dass wir Noten brauchen. Denn ohne oder mit vermeintlich schlechten Noten, bekommen wir eher Ärger. Noten bekommen wir, wenn wir auf Fragen passende Antworten finden. Dann nervt uns die Schule. Also wollen wir schnell zum Ziel: Abschlussklasse und raus da. Dann sind wir im Beruf und schon so sozialisiert, dass wir auf alles gut klingende Antworten finden. Außerdem verstehen wir, dass auch da Politik gefragt wird. Der, der klug tut, kommt oft weiter. Also geben wir Antworten. Wir demonstrieren Sicherheit und Stärke.
Doch irgendetwas brennt nieder in unserem Inneren. Es fehlt die Lebendigkeit, der Sherlock Holmes in uns, der nach Neuem, Unbekannten sucht. Es fehlt uns die Spannung, die Aufregung und die Neugier. Ich bin so froh, dass ich durch meine Kinder und die StartUps in denen ich war, all das rausspülen konnte, was mein Leben eher grau und gleich machte und meine kindliche Neugier finden konnte.
Und ich habe eines festgestellt: Antworten schließen. Fragen öffnen Welten und Galaxien.
Wer fragt, erfährt Neues. Wer fragt, verbindet sich mit dem Gegenüber. Wer fragt, entdeckt Unbekanntes.
Wie ist deine Fragen-Antwort-Ratio?
Schau dich um….und damit dir in den Spiegel
Flunkerst du auch gerne? Nicht, weil du es willst, sondern weil du es gewohnt bist? Einige Formulierungen machen mich hellhörig dabei:
„Schon wieder ist mir das passiert.“
„Immer kommt diese Person und macht genau das.“
„Nie war das anders.“
Wenn ich in meinen Beratungen so einen Moment entdecke frage ich gerne nach. Ich will einfach mehr wissen, um es besser verstehen und einordnen zu können. „Wie meinst du das genau? Was meinst du genau damit?“ Denn es zeigt deutlich, wie jemand seine Umgebung und die Situationen wahrnimmt, die ihm passieren. Wenn wir verstehen, dass alles, was uns passiert, nur ein Spiegel dessen ist, wie wir fühlen, dann wird uns klar, dass nur wir die Situationen verändern können. Und zwar indem wir uns verändern.
Bist du notorisch pleite? Bist du es wert? Findest du niemanden, der dich bedingungslos liebt? Liebst du dich bedingungslos? Langweilst du dich oft? Lässt du Abenteuer zu? Ganz nach dem Motto von Karl Valentin: Wir brauchen unsere Kinder nicht zu erziehen. Sie machen uns eh alles nach.
Durch Austauschen einiger Wörter passt die Logik auch hierzu: Wir brauchen unsere Umgebung nicht zu ändern, sie macht uns eh alles nach.Deswegen mag ich es mich unregelmäßig in ein Cafe zu setzen und zu versuchen einen ungefilterten Blick auf das in meinem Leben zu werfen, um zu verstehen, wie es in mir aussieht.
Wann hast du das das letzte Mal gemacht?
Am Ende des Tages machen zwei Menschen ein Geschäft
Diesen Satz hab ich in der ersten Stunde meines BWL-Studiums gehört. 1.400 Studenten saßen in der ersten Vorlesung. Der Professor kam rein und sagte: „Schauen Sie nach links, schauen Sie nach rechts. Diese Menschen werden aller Voraussicht nach nicht mehr in 4 Jahren hier sitzen. Und egal, was sie hier lernen werden. Welche Modelle, Theorien und Konzepte sie kennenlernen werden. Vergessen Sie eine Sache nicht. Am Ende des Tages machen zwei Menschen ein Geschäft.“ Damals wusste ich schon, dass ich die wichtigste Lektion in meinem Studium gelernt habe.
Und diesen Satz habe ich mir zu Herzen genommen. Der Dienst am Menschen ist seither mein Anspruch. Wie kann ich das, was ich vermitteln will so kommunizieren, dass der andere es bestmöglich verstehen kann. Ein tägliches Trainingsprogramm für mich.
Wenn Namen Impulse geben
Als wir damals die Kita Karl & Liesl in München gegründet haben, haben wir lange nach Namen gesucht. Entschieden haben wir uns dann für Karl & Liesl nach Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Ein Satz von ihm begleitet mich seitdem durch mein Leben.
Karl Valentin hat ja viele gute Sätze gesagt, aber einem an dem ich mich orientiert habe ist: „Wir brauchen unsere Kinder nicht zu erziehen, sie machen uns eh alles nach.“
Wow! Was da drin steckt. Für mich bedeutet das: Ich arbeite an mir anstatt an anderen und setze Impulse für andere. Mehr muss ich nicht machen. Ich kann meine Energie für mich nutzen und der Rest passiert von selbst. So kann ich die Welt mitgestalten – auf die wohl entspannteste Weise, die man sich vorstellen kann.
Worin steckst du heute deine Energie?