Allgemeine Geschäftsbedingungen
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
DMGGS GmbH, Claude-Lorrain-Str. 3, 81543 München
Vertreten durch: Günes Seyfarth, Geschäftsführerin
Handelsregister: HRB 267692, Amtsgericht München
E-Mail: hallo(at)guenesseyfarth.com
Stand: 16.08.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vorrang
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der DMGGS GmbH, Claude-Lorrain-Str. 3, 81543 München (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden, die über die Websites go.guenesseyfarth.com und guenesseyfarth.com geschlossen werden, sowie für individuell vereinbarte Beratungsleistungen.
(2) Gegenstand sind digitale Produkte (insbesondere Video-Kurse), Coaching-Dienstleistungen (insbesondere die Strategic Clarity Session, 120 Minuten), individuell vereinbarte Beratungsleistungen („Premium-Beratung“) sowie Beratungsleistungen im Rahmen öffentlicher Förderprogramme (insbesondere BAFA-Förderberatung und Go International).
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Die Leistungen nach den §§ 3a bis 3d richten sich ausschließlich an Unternehmer.
(4) Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(5) Individuelle Vereinbarungen, insbesondere das jeweilige Angebot und die Auftragsbestätigung, gehen diesen AGB vor.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar.
(2) Der Vertrag kommt mit Erhalt der Auftragsbestätigung in Textform oder mit Zugangsgewährung zur Leistung zustande.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Leistungsbeschreibung
(1) Digitale Produkte (Video-Kurse). Bereitstellung über die Plattform systeme.io nach erfolgter Zahlung. Die Inhalte dienen der eigenen Weiterbildung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird ausdrücklich nicht geschuldet. Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte zu aktualisieren.
(2) Coaching (Strategic Clarity Session). Einzelberatung von 120 Minuten, durchgeführt online per Video-Call. Termine werden individuell vereinbart.
(3) Coaching ersetzt keine psychologische, medizinische oder rechtliche Beratung.
(4) Terminverschiebungen sind bis 24 Stunden vor dem Termin kostenlos möglich. Bei Nichterscheinen oder Absage unter 24 Stunden ohne wichtigen Grund verfällt der Termin ohne Erstattungsanspruch.
§ 3a Premium-Beratung
(1) Die Premium-Beratung richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die die Leistung im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit in Anspruch nehmen. Sie umfasst einen individuell vereinbarten Leistungsumfang (Arbeitspakete, Ergebnisse, Stundenkontingent, Themen, Termine), der vor Vertragsschluss in Textform festgelegt wird (Angebot und Auftragsbestätigung).
(2) Der Anbieter schuldet eine sorgfältige, fachgerechte Leistungserbringung nach dem Stand seiner Erfahrung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere Umsatzsteigerung, erfolgreiche Umsetzung oder Bewilligung einer Förderung, wird nicht geschuldet und nicht zugesichert.
(3) Terminverschiebungen sind bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenlos möglich. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen ohne wichtigen Grund behält der Anbieter den Anspruch auf das vereinbarte Honorar für den betroffenen Termin.
(4) Sofern das Angebot keine abweichende Zahlungsregelung enthält, ist der Anbieter berechtigt, bei Vertragsschluss eine Anzahlung in Höhe von mindestens 50 Prozent des vereinbarten Gesamthonorars zu verlangen. Der Restbetrag ist nach Maßgabe des individuellen Angebots fällig, spätestens vor Abschluss der letzten vereinbarten Leistungseinheit.
(5) Ist im Angebot eine Abrechnung nach Arbeitspaketen vereinbart, wird jedes Paket mit Abnahme des vereinbarten Ergebnisses zur Zahlung fällig. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe des Ergebnisses in Textform begründete Einwendungen erhebt.
§ 3b Förderberatung (BAFA, Go International und vergleichbare Programme)
(1) Wird die Beratungsleistung im Rahmen eines öffentlichen Förderprogramms erbracht, insbesondere im Rahmen des BAFA-Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ oder des Programms „Go International“, gilt: Das Honorar richtet sich nach dem individuell vereinbarten Beratersatz beziehungsweise dem vereinbarten Paketpreis des Anbieters. Eine mögliche Förderung Dritter (Zuschuss) kommt dem Kunden zusätzlich zugute, ändert jedoch nichts an Fälligkeit und Höhe des vereinbarten Honorars gegenüber dem Anbieter.
(2) Die Beantragung der Förderung obliegt dem Kunden. Er ist Antragsteller und Zuwendungsempfänger. Der Anbieter unterstützt bei den erforderlichen Nachweisen, etwa QM-Dokumentation, Beratungsbericht, Zwischen- und Verwendungsnachweisen, übernimmt jedoch keine Haftung für Bewilligung, Höhe, Auszahlung oder Anerkennung einzelner Kostenpositionen durch die zuständige Stelle.
(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt und, soweit erforderlich, ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn genehmigt wird. Beginnt der Kunde die Maßnahme vor Antragstellung, berührt dies die Vergütungspflicht gegenüber dem Anbieter nicht.
(4) Wird die Förderung nicht bewilligt, gekürzt oder nachträglich zurückgefordert, bleibt die Zahlungspflicht des Kunden gegenüber dem Anbieter in vereinbarter Höhe unberührt.
(5) Erkennt die Bewilligungsstelle einzelne Leistungen nicht als förderfähig an, bleibt der Vertrag im Übrigen bestehen. Die Parteien stimmen in diesem Fall ab, ob der Leistungszuschnitt angepasst wird.
(6) Auch für geförderte Beratung ist der Anbieter nach Maßgabe von § 3a Abs. 4 berechtigt, eine Anzahlung zu verlangen.
§ 3c Erfolgsabhängige Vergütung
(1) Soweit im Angebot vereinbart, erhält der Anbieter zusätzlich zum Festhonorar eine erfolgsabhängige Vergütung (Provision). Der Prozentsatz und der Abrechnungszeitraum werden vor Beginn der Zusammenarbeit in Textform festgelegt.
(2) Bemessungsgrundlage ist ausschließlich der dem Anbieter zurechenbare Neuumsatz. Maßgeblich ist der Nettoumsatz nach Abzug von Umsatzsteuer, Retouren, Gutschriften, Stornierungen und gewährten Rabatten. Bestandsumsatz, der ohne Tätigwerden des Anbieters entstanden wäre, bleibt außer Betracht.
(3) Zurechenbar ist Umsatz, der über eine vorher vereinbarte, eindeutige Kennzeichnung nachweisbar ist, insbesondere über personalisierte Gutschein- oder Empfehlungscodes, Kampagnenparameter oder eine gesonderte Zuordnung im Shop- oder Warenwirtschaftssystem. Der Kunde stellt die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen sicher.
(4) Die Abrechnung erfolgt monatlich, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Der Kunde stellt dem Anbieter dafür innerhalb von 14 Tagen nach Ende des Abrechnungszeitraums unaufgefordert einen Auszug aus dem Shop- oder Warenwirtschaftssystem zur Verfügung, aus dem sich die zurechenbaren Umsätze nachvollziehen lassen. Der Anbieter kann die zugrunde liegenden Daten in dem für die Prüfung erforderlichen Umfang einsehen.
(5) Einwendungen gegen eine Abrechnung sind innerhalb von 30 Tagen nach Zugang in Textform zu erheben.
(6) Für Kunden-, Kooperations- oder Vertriebsbeziehungen, die während der Vertragslaufzeit durch den Anbieter vermittelt wurden, besteht der Provisionsanspruch für Umsätze fort, die innerhalb von sechs Monaten nach Vertragsende erzielt werden.
(7) Die erfolgsabhängige Vergütung ist nicht Bestandteil einer geförderten Beratungsleistung. Sie wird gesondert vereinbart, gesondert in Rechnung gestellt und in Förderanträgen sowie Verwendungsnachweisen nicht als förderfähige Kosten geltend gemacht.
§ 3d Laufzeit, Kündigung und Abrechnung bei Beendigung
(1) Beginn und Laufzeit ergeben sich aus dem Angebot. Ist eine feste Laufzeit vereinbart, ist die ordentliche Kündigung während dieser Laufzeit ausgeschlossen.
(2) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
(3) Die Parteien sind sich einig, dass bei vereinbarter fester Laufzeit und laufender Vergütung ein dauerndes Dienstverhältnis mit festen Bezügen vorliegt. Ein Kündigungsrecht nach § 627 BGB besteht nicht.
(4) Bei vorzeitiger Beendigung rechnet der Anbieter die bis dahin erbrachten Leistungen ab. Bereits abgenommene Arbeitspakete bleiben in voller Höhe geschuldet. Bei angefangenen Arbeitspaketen wird der bis zur Beendigung erreichte Leistungsstand abgerechnet.
(5) Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Anbieters, insbesondere nach den §§ 615 und 628 BGB, bleiben unberührt.
(6) Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 4 Preise und Zahlung
(1) Gegenüber Verbrauchern sind alle angegebenen Preise Endpreise in Euro einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Zahlung erfolgt über PayPal oder Kreditkarte, bei Premium-Beratung und Förderberatung auch per Überweisung gegen Rechnung.
(3) Bei digitalen Produkten und Coaching ist die Zahlung vor Zugang zur Leistung fällig. Bei Premium-Beratung und Förderberatung sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern das Angebot nichts anderes regelt.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Gegenüber Unternehmern kann der Anbieter zusätzlich die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB verlangen.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug nach vorheriger Ankündigung den Zugang zu sperren oder die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich zurückzuhalten.
§ 5 Widerrufsrecht
Als Verbraucher steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden vor Vertragsschluss gesondert zur Verfügung gestellt und sind unter https://guenesseyfarth.com/widerruf/ abrufbar.
5.1 Digitale Produkte. Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Inhalten mit sofortigem Zugang, wenn Sie beim Checkout per Pflicht-Checkbox ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und Sie bestätigt haben, dass Sie damit Ihr Widerrufsrecht verlieren.
5.2 Strategic Clarity Session (120 Minuten). Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss (Buchungsbestätigung). Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Session auf Ihren ausdrücklichen Wunsch innerhalb der Widerrufsfrist vollständig durchgeführt wird und Sie vor Beginn bestätigt haben, dass Sie mit vollständiger Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren. Liegt der vereinbarte Termin nach Ablauf der 14-tägigen Frist, ist die Widerrufsfrist zu diesem Zeitpunkt bereits abgelaufen.
5.3 Premium-Beratung und Förderberatung. Diese Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein gesetzliches Widerrufsrecht nach den §§ 355 ff. BGB besteht für diese Leistungen daher nicht.
§ 6 Nutzungsrechte an digitalen Produkten
(1) Mit dem Kauf eines digitalen Produkts erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Gebrauch, einschließlich der Anwendung im eigenen Unternehmen.
(2) Untersagt sind insbesondere die Vervielfältigung über den eigenen Gebrauch hinaus, die Weitergabe von Zugangsdaten, der Weiterverkauf, die öffentliche Zugänglichmachung sowie die Verwendung der Inhalte als Grundlage eigener Beratungs-, Schulungs- oder Kursangebote.
§ 6a Arbeitsergebnisse aus Beratungsleistungen
(1) An den im Rahmen der Beratung erstellten Ergebnissen, insbesondere Konzepten, Analysen, Listen, Strategien und Berichten, erhält der Kunde mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den eigenen Geschäftsbetrieb. Dies schließt die Verwendung gegenüber Fördermittelgebern für Antrag und Verwendungsnachweis ausdrücklich ein.
(2) An den vom Anbieter eingesetzten Methoden, Vorlagen, Checklisten, Modellen und Werkzeugen verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter. Der Anbieter bleibt berechtigt, diese für andere Kunden zu verwenden.
(3) Eine Weitergabe der Arbeitsergebnisse an Dritte zu gewerblichen Zwecken bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform.
§ 7 Verfügbarkeit, technische Voraussetzungen und Einsatz Dritter
(1) Der Anbieter stellt Inhalte über systeme.io (ITACWT Limited, Dublin) bereit. Für technische Ausfälle des Plattformbetreibers übernimmt der Anbieter keine Haftung. Der Kunde benötigt eine stabile Internetverbindung und ein internetfähiges Endgerät.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte sowie KI-gestützte Werkzeuge einzusetzen. Die Verantwortung für die Leistung sowie die Pflichten zur Vertraulichkeit und zum Datenschutz bleiben davon unberührt.
§ 8 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, im Rahmen abgegebener Garantien sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit der Höhe nach auf das vereinbarte Nettohonorar des betroffenen Auftrags begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn und für mittelbare Schäden ist in diesem Rahmen ausgeschlossen.
(4) Eine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg des Kunden, insbesondere für die Umsatzentwicklung sowie für Bewilligung, Höhe oder Auszahlung von Fördermitteln, ist ausgeschlossen.
(5) Gegenüber Unternehmern verjähren Ansprüche wegen leichter Fahrlässigkeit in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Ansprüche nach Absatz 1 bleiben davon unberührt.
(6) Der Anbieter erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Buchhaltungsberatung. Hinweise zu rechtlichen, steuerlichen oder förderrechtlichen Fragen ersetzen keine Beratung durch die dafür berufsrechtlich befugten Personen.
§ 9 Vertraulichkeit und Referenznennung
(1) Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, insbesondere Geschäftszahlen, Strategien, Kundendaten und Zugangsdaten, vertraulich und geben sie nicht ohne Zustimmung an Dritte weiter.
(2) Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, die aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Verpflichtung offenzulegen sind, die gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten Berufsträgern offengelegt werden sowie Angaben, die gegenüber dem Fördermittelgeber im Rahmen der Nachweisführung erforderlich sind.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden unter Nennung von Name und Logo als Referenz zu benennen und die Art der erbrachten Leistung allgemein zu beschreiben. Vertrauliche Inhalte und Zahlen werden dabei nicht offengelegt. Der Kunde kann der Referenznennung jederzeit in Textform widersprechen.
(4) Die Vertraulichkeitspflicht gilt für drei Jahre über das Vertragsende hinaus fort.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung, abrufbar unter: https://guenesseyfarth.com/datenschutz/
(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Beratung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere durch Zugriff auf Shop-, Newsletter-, Analyse- oder Warenwirtschaftssysteme, schließen die Parteien vor Beginn dieser Tätigkeit einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(3) Zugangsdaten werden vertraulich behandelt und nach Vertragsende auf Verlangen des Kunden gelöscht oder zurückgegeben.
§ 11 Änderungen der AGB
(1) Für bereits geschlossene Verträge gelten die bei Vertragsschluss einbezogenen AGB.
(2) Änderungen dieser AGB für laufende Dauerschuldverhältnisse bedürfen der Zustimmung des Kunden. Der Anbieter bietet Änderungen spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform an. Stimmt der Kunde nicht zu, gelten die bisherigen Bedingungen fort. Der Anbieter kann das Dauerschuldverhältnis in diesem Fall zum nächsten zulässigen Termin kündigen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates unberührt.
(2) Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist München.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
(4) Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 16.08.2026 | DMGGS GmbH, München